Evangelische Stiftung Hephata - Berufliche Bildung
http://www.hephata-werkstaetten.de - gedruckt am: 30.07.2016 14:58 Uhr
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Eingangsverfahren und Berufsbildungsbereich

Im Anschluss an die Aufnahme in die WfbM erfolgt ein 3-monatiges Eingangsverfahren. Ziel des Eingangsverfahrens ist die Feststellung von Eignung und Neigung. In drei Schwerpunktmodulen werden die Wünsche der Teilnehmer für ihren Bildungsverlauf ergründet und mit ihren bestehenden Kompetenzen und Potentialen abgeglichen. Für jeden Teilnehmer wird so eine Bildungsebene ermittelt, die sich als Leitlinie durch den Bildungsverlauf zieht und regelmäßig mit den Teilnehmern zusammen überprüft wird.
Im Rahmen der 24-monatigen beruflichen Bildung werden den Teilnehmern sowohl übergeordnete soziale Kompetenzen als auch arbeitspraktische Kompetenzen vermittelt. Dem vorgeschaltet ist eine Phase der beruflichen Orientierung. Ziel ist es, den Teilnehmern die verschiedenen Bildungs- und auch späteren Arbeitsangebote der Hephata Werkstätten näher zu bringen und sie so in die Lage zu versetzen, ihr Wunsch- und Wahlrecht bzgl. ihrer beruflichen Zukunft ausüben zu können.

Die berufliche Bildung findet in einem Zusammenspiel von drei Bereichen statt:
• Zentraler Berufsbildungsbereich
• Bildungsinseln
• Praktika

Der Zentrale Berufsbildungsbereich dient als Einstieg in die berufliche Bildung. Schwerpunkte sind die Vermittlung und Vertiefung von übergeordneten sozialen und kulturellen Kompetenzen. Darüber hinaus werden erste arbeitspraktischen Kompetenzen im Rahmen der beruflichen Orientierung und Bildung von den Teilnehmern unter Anleitung der Berufsbildner gemeinsam erarbeitet.
Im Anschluss an die berufliche Orientierung werden Teile der beruflichen Orientierung auf den Bildungsinseln durchgeführt. Hierbei steht die Vermittlung von arbeitspraktischen Kompetenzen klar im Vordergrund. Die Bildungsinseln befinden sich räumlich getrennt in den großen Produktionsbereichen der Hephata Werkstätten und können den Teilnehmern so auch erste Einblicke in das Produktionsgeschehen liefern.
Um den Teilnehmern die Möglichkeiten zu geben, andere Berufsfelder zu erkunden oder sich im Produktionsbereich auszuprobieren, sind verschiedene Praktika im Verlauf der beruflichen Bildung vorgesehen. Diese Praktika können auf Wunsch des Teilnehmers auch auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt durchgeführt werden, wenn die Rahmenbedingungen dies zulassen.

Übergeordnet wird der jeweilige Bildungsverlauf durch die fest zugeordneten Bildungsbegleiter koordiniert und überprüft. Dadurch gewähren wir die Nachvollziehbarkeit des Bildungsverlaufs, was uns auch durch regelmäßige Überwachungs- und Zertifizierungsaudits gem. der AZAV bescheinigt wird.
Die Fortschritte während des Eingangsverfahrens und der beruflichen Bildung werden in einer fortlaufenden Dokumentation festgehalten und regelmäßig den Kostenträgern zur Verfügung gestellt. Unter den Aspekten Transparenz und Nachvollziehbarkeit werden die Teilnehmer bei der Erstellung der Dokumentation intensiv mit eingebunden.

Wenn Sie einen persönlichen Kontakt wünschen, dann nehmen Sie gerne Kontakt mit den Ansprechpartnern auf:

Kontakt für Menschen mit psychischer Behinderung:
Marie-Luise Virnich
Tel.: 02166-929-713
E-Mail: marie-luise.virnich@hephata-mg.de

Kontakt für Menschen mit geistiger/körperlicher Behinderung:
Raum Mönchengladbach:
Martin Kircher
Tel.: 02161-246-3250
E-Mail: martin.kircher@hephata-mg.de

Raum Mettmann:
Michael Maesch
Tel.: 02104-147-307
E-Mail: michael.maesch@hephata-mg.de

Kontakt für Menschen mit spät erworbenen Hirnschädigungen:
Brigitte Beutner
Tel.: 02166-985017
E-Mail: brigitte.beutner@hephata-mg.de